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Wie lese ich ein Buch?

Einleitung

Dies ist eine Zusammenfassung eines Teils des Buches "How to Read a Book", von Mortimer J. Adler & Charles van Doren. Die für mich wichtigsten Sätze nahm ich in dieses Dokument auf. Mein Bemühen bestand darin, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Hinweise und Anregungen werden dankbar entgegengenommen.

Das Buch kann bei  www.amazon.de oder in jeder größeren Buchhandlung bestellt werden.


Inhaltsverzeichnis


Erstes Lesen - Inspizierendes Lesen


Vor-lesen

Bestimmen Sie, ob ein Buch lesenswert ist, aus:
  • Titel
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Index
  • Klappentext

Nun sollten Sie genug Informationen haben, um zu bestimmen, ob Sie das Buch ausführlicher lesen wollen.

Lesen Sie die Kapitel, die die Hauptargumente zu enthalten scheinen. Wenn diese die zusammenfassende Argumentationslinie enthalten, lesen Sie diese sorgfältig.

Blättern Sie und lesen Sie hier und dort, aber niemals mehr als einige Seiten. Vergessen Sie nicht, die letzten zwei oder drei Seiten zu lesen.

Fühlen Sie sich als Detektiv, der Anhaltspunkte über das Hauptthema sucht.

Überfliegen

Wenn Sie ein schwieriges Buch zum ersten Mal lesen, lesen Sie es durch, ohne in einem Wörterbuch nachzuschlagen. Achten und konzentrieren Sie Sich auf das, was Sie verstehen. In den meisten Fällen werden Sie den Sinn nicht begreifen, wenn Sie am Wort hängenbleiben.

Geschwindigkeit

Viele Bücher sind es nicht wert, dass man viel Zeit ins Lesen investiert. Wenn wir nicht schnell genug lesen können, verschwenden wir Mengen an Zeit. Variieren Sie Ihre Lesegeschwindigkeit nach der Komplexität und der Natur des Buches.

Fixpunkte im Text

Untrainierte Leser fixieren fünf oder sechs Stellen in einer Zeile. Sie springen zurück zu Sätzen und Absätzen, die sie gerade gelesen haben.

Das Gehirn kann einen Satz mittels eines flüchtigen Blickes erfassen.

Aufgabe: Verwenden Sie ihren Daumen mit den ersten beiden Fingern als Zeiger, der etwas schneller über die Zeile schwebt, als es angenehm zu lesen ist. Üben Sie das Lesen mit der Methode und erhöhen Sie die Geschwindigkeit. Sie werden in einiger Zeit zwei oder dreimal so schnell sein.

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Die vier Fragen des aktiven Lesers


  • Wovon handelt das Buch? Was ist das Thema und wie entwickelt es der Autor (Unterthemen)?
  • Was wird im Detail gesagt und wie? Was sind die Hauptgedanken und -argumente?
  • Ist das Buch wahr (das ganze Buch oder Teile davon)? Wenn Sie ernsthaft lesen, bilden Sie sich eine Meinung.
  • Was nun? Wie wichtig sind die Informationen, was meint der Autor? Was meinen Sie? Was folgt daraus? Was schlägt er vor?

Um ein Buch jenseits der elementaren Stufe zu lesen, muss es Ihr Bemühen sein, diese Fragen während des Lesens zu stellen und zu beantworten.

Wie Sie ein Buch Ihr eigen machen

Voller Besitz kommt erst, wenn Sie ins Buch hineinschreiben.
  • Es hält Sie wach.
  • Anhand Ihrer geschriebenen Reaktionen erinnern Sie sich an die Gedanken des Autors.
  • Eine Person, die sagt, dass sie weiß, was sie denkt, es aber nicht ausdrücken kann, weiß normalerweise nicht, was sie denkt.
  • Unterstreichen oder Einkreisen:
    Hauptgedanken und -behauptungen
  • Vertikale Linie am Rand:
    Wichtig, aber schon unterstrichen oder zu lange zum Unterstreichen.
  • Stern oder Punkt am Rand:
    herausheben der zehn wichtigsten Aussagen oder Absätze im Buch. (Eselsohren erleichtern das Wiederfinden)
  • Nummern am Rand:
    Aufzählung des Autors
  • Seitennummern am Rand:
    abhängige oder beziehende Aussagen, cf (= vergleiche, siehe auch)
  • Schreiben auf den Rand:
    Fragen (und Antworten), welche der Text aufwirft.

Die Endseiten eignen sich hervorragend, um einen persönlichen Index der Punkte des Autors zu erstellen. Auf die ersten Seiten kommt Ihre Übersicht, nicht Seite nach Seite, sondern strukturell.

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Analytisches Lesen

Ein Buch einordnen


Tip 1:
Sie sollten wissen, von welcher Art das Buch ist, das Sie lesen, und Sie sollten dies so früh wie möglich wissen, am besten, bevor Sie zu lesen beginnen (Titel, Untertitel und Vorwort).
"Das allerbeste Beurteilungskriterium, um irgendeine Arbeit - vom Korkenzieher bis zur Kathedrale - zu beurteilen, ist, zu wissen, was es eigentlich genau ist - zu welchem Zweck es bestimmt und wie es zu verwenden ist ... Solange man denkt, dass ein Korkenzieher dazu erfunden wurde, um Büchsen zu öffnen, oder die Kathedrale, um Touristen zu unterhalten, kann man nichts über den wirklichen Zweck dieser Dinge sagen."
C.S. Lewis, A Preface to Paradise Lost, London/Oxford 1942, Seite 1

Das Lesen des Titels kann Ihnen schon die Informationen geben, um es einzuordnen.

Belletristik
  • Roman
  • Novelle
  • Gedichte
  • ...
oder Fachliteratur
Meinungen, Theorien, Thesen, Spekulationen
  • Geschichte
  • Philosophie
  • Wissenschaft
  • Mathematik
  • ...

Theoretisches Buch versus praktisches Buch:

Theoretisches Buch
"Etwas ist."
  • Geschichte - chronotopisch (Zeit + Ort)
  • Wissenschaft
    (es kann an jedem Ort und zu jeder Zeit passieren)
  • Philosophie
    (generelle Wahrheiten, nicht einzelne Begebenheiten)
Dinge außerhalb der normalen routinemäßigen täglichen Erfahrung = Wissenschaft, sonst Philosophie
oder Praktisches Buch
"Wie man etwas macht."
  • Medizin
  • Recht
  • Ingenieurwesen
  • Handwerken
  • Kochen
  • Wirtschaft
  • Ethik
  • Politik
schlecht vs. gut
charakteristische Wörter:
sollen, gut, schlecht, bedeuten
charakteristisches Statement:
"Etwas soll getan werden."
"So sollte etwas getan werden."
"Ein Weg ist besser als ein anderer."

Typische Titel eines praktischen Buches sind:
"Die Kunde des ..." oder "Wie mache ich ..."

Ein praktisches Buch, das nicht anwendbar ist, ist nicht ein nicht-praktisches Buch. Es ist ein schlechtes Buch. Wir können einem praktischen Buch zustimmen oder nicht, es bleibt "praktisch". Das theoretische Buch kann dagegen "wahr" oder "falsch" sein.

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Ein Buch durchleuchten


Tip 2:
Fassen Sie die Einheit des Buches in einem Satz zusammen oder maximal in wenigen Sätzen. Auf alle Fälle soll dies so kurz wie möglich geschehen. Was ist das Thema, der Hauptpunkt?

Manchmal fasst der Autor die Einheit des Buches im Vorwort zusammen.

Es gibt verschiedene Arten, die Einheit zu beschreiben.

Tip 3:
Bezeichnen Sie die Hauptteile und zeigen Sie, wie sie zusammenhängen und eine Einheit bilden. Wichtig ist, ein eigenes Inhaltsverzeichnis zu konstruieren.

Sie können sich an der Kapiteleinteilung orientieren, aber folgen Sie ihr nicht sklavisch.

Allgemeine Regel: Ein Absatz sollte eine Einheit sein und sich durch Klarheit und Verständlichkeit auszeichnen. Das unterscheidet gute von schlechten Büchern.

Tip 4:
Finden Sie die Probleme, die der Autor behandelt. Formulieren Sie die Fragen so genau wie möglich. Auf welche Fragen antwortet er? Welche sind wichtiger als die anderen? Welche müssen zuerst beantwortet werden?

Sie sollten die Hauptfragen nennen können, auf die der Autor antwortet.

Art der Fragen, auf die der Autor antwortet:

Theoretisch:
  • Existiert etwas?
  • Was für eine Art Ding existiert?
  • Was verursachte seine Existenz, unter welchen Bedingungen kann es existieren?
  • Was für einen Zweck hat es?
  • Was sind die Konsequenzen?
  • Was sind die charakteristischen typischen Merkmale?
  • Was sind die Beziehungen zwischen anderen Dingen von ähnlichem oder verschiedenem Charakter?
  • Wie verhält es sich? Wie funktioniert es?
Praktisch:
  • Was für ein Ereignis soll erwartet werden?
  • Welche Hilfsmittel sollen verwendet werden, um zum Ende zu gelangen?
  • Was muss getan werden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen; in welcher Reihenfolge?
  • Unter welchen Bedingungen ist etwas das Richtige, das Falsche oder das Bessere?
  • Unter welchen Bedingungen ist dieses besser als jenes?
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Verstehen, was der Autor meint


Ein Begriff ist ein Wort, das eindeutig verwendet wird.

Tip 5:
Finden Sie die wichtigen Wörter heraus und wie sie der Autor verwendet.

Heutige Autoren werden Wörter wie im üblichen täglichen Gebrauch verwenden.

Die wichtigsten Wörter sind jene, die Ihnen die größten Probleme bereiten. Es ist möglich, das Wörter, die für den Autor wichtig sind, für Sie nicht mehr so wichtig sind, weil Sie sie bereits verstehen. In diesem Fall können Sie dem Autor bereits folgen.

Hinweise erhalten Sie aus:

  • expliziter Erwähnung (kursiv, Anführungszeichen)
  • Diskussion des Wortes
  • Definition der Dinge, die das Wort bezeichnet

Unterscheiden Sie zwischen dem Vokabular und der Fachsprache.

Erstellen Sie eine zweispaltige Liste mit den Wörtern auf der einen und den Begriffen auf der anderen Seite und stellen Sie beide in Beziehung zueinander.

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Die Aussage des Autors bestimmen


Solange sie nicht begründet werden, sind Argumente nichts anderes, als ein Ausdruck von einer persönlichen Meinung.

Warum, denkt der Autor, sollen wir das Argument akzeptieren?

Gegenwart von Argumenten: wenn, dann; es folgt; in diesem Fall; wenn dies so ist;

Die Prämissen (Ausgangspunkte) eines Arguments werden manchmal nicht explizit genannt, aber sie sind die Quelle der Schlussfolgerungen.

Sie arbeiten sich hinunter bis zu den Schlüssen und Argumenten, indem Sie das Buch einteilen. Sie arbeiten sich hinauf zu der Argumentationslinie, indem Sie die Anordung der Argumente und Begriffe beachten.

Sätze und Absätze sind grammatische Einheiten. Behauptungen und Argumente sind logische Einheiten. Der größte Fehler, den Sie machen können, ist, eine 1:1-Beziehung der grammatischen und der logischen Teile herzustellen.

Behauptungen sind Antworten zu Fragen. Sie sind Darlegungen des Wissens oder der Meinung. Nicht alle Sätze beschreiben genau eine Behauptung.

Solange Wörter, Sätze und Absätze undurchsichtig und nicht analysiert sind, sind sie eher ein Hemmnis als ein Medium der Kommunikation.

Tip 6:
Markiere die bedeutendsten Sätze und finde die Behauptungen, die sie enthalten.

Die Tips 5, 6 und 7 gelten primär für die Fachliteratur.

Für Sie sind die wichtigsten Sätze jene, die eine Interpretation brauchen, sie sind nicht ganz verständlich. Diese Sätze lesen Sie langsamer und vorsichtiger als den Rest. Für den Autor mögen das nicht die wichtigsten Sätze sein, aber für Sie, weil Sie die größten Probleme damit haben.

Für den Autor sind die wichtigsten Sätze die, die sein Urteil ausdrücken, auf denen seine ganze Argumentation beruht. Das Herz seiner Kommunikation liegt in den Hauptaussagen und Verneinungen, die er macht, und in den Begründungen, die er dafür gibt.

Wenn Sie niemals eine Frage über die Bedeutung eines Absatzes stellen, werden Sie niemals erwarten können, dass Sie von einem Buch Einsichten bekommen, die Sie noch nicht hatten.

Wenn Sie die wichtigen Wörter markieren, werden sie Sie zu den wichtigen Sätzen führen.

Die prinzipiellen Aussagen müssen zu den Hauptargumenten gehören. Sie müssen Prämissen und Schlussfolgerungen enthalten. Entdecken Sie diese Sätze, die eine Einheit mit Beginn und Ende formen. Drücken Sie die Behauptungen in Ihren eigenen Worten aus, um zu zeigen, dass Sie das Buch verstanden haben. Es zeigt, dass Sie die Idee und nicht nur die Wörter verstehen.

Tip 7:
Finden und erstellen Sie die grundlegenden Argumente im Buch durch die Verbindung dieser Sätze.

Finden Sie die Absätze, die die wichtigsten Argumente enthalten. Wenn die Argumente nicht explizit genannt werden, ist es Ihre Aufgabe, sie zu erstellen, indem Sie die Sätze zu einem Argument zusammenfügen.

Ein gutes Buch fasst die Aussagen zusammen, indem die Argumentationslinie entwickelt wird.

  1. Jedes Argument muss eine Anzahl von Aussagen enthalten.
  2. Unterscheiden Sie zwischen Induktion (Verallgemeinerung, vom Einzelnen zum Allgemeinen) und Deduktion (Spezialisierung, vom Allgemeinen zum Einzelnen). Etwas kann durch einen Schluss oder ein Experiment bewiesen werden.
  3. Was muss bewiesen werden, was ist klar, was ist selbstbeweisend (Tautologie)? Was sind die Axiome? Jedes Argument muss irgendwo starten.
Tip 8:
Was sind die Lösungen der Probleme? Wo tat dies der Autor mit Erfolg, wo versagte er?
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Ein Buch fair kritisieren


Ein Buch, das dem Leser Einsicht schenken kann und dem Leser in dieser Hinsicht überlegen ist, soll nicht kritisiert werden, bis Sie es verstehen.

Der kritischste Leser ist der belehrbarste, weil er sich aktiv mit dem Text auseinandersetzt und sich seine eigene Meinung bildet.

Tip 9:
Es muss Ihnen möglich sein, zu sagen "ich verstehe", bevor Sie sagen "ich stimme zu", "ich stimme nicht zu" oder "ich gebe kein Urteil ab".

Wenn eine Person die Position, die er/sie kritisiert nicht mit eigenen Worten wiederholen kann, wissen Sie, dass die Person nicht verstanden hat. Daher können Sie solche Kritik gerechtfertigt übergehen.

Zu sagen "ich verstehe nicht", ist auch ein kritisches Urteil. Nur wenn Sie Ihr Bestes versucht haben, zeigt die Aussage nicht etwas über Sie selbst, sondern etwas über das Buch.

Tip 10:
Wenn Sie nicht zustimmen, tun Sie es mit Begründung und nicht aus Rechthaberei und Streitsucht.

Sie gewinnen nur durch Wissensgewinn, nicht durch einen verbalen k.o. Sieg über Ihren Partner. Sie sollten gleicherweise bereit sein zuzustimmen, wie nicht zuzustimmen. Wenn Sie kritisieren, sollten Sie sich immer vor Augen halten, dass Sie etwas nicht verstanden haben oder dass Sie unwissend sein könnten.

Unterscheiden Sie zwischen Meinung und Wissen.

Kritik aus Wissen heraus gibt für die Zustimmung oder die Nicht-Zustimmung Gründe an.

Tip 11:
Respektieren Sie den Unterschied zwischen Wissen und persönlicher Meinung, indem Sie für jedes Urteil Gründe angeben.

Das meiste Wissen wird durch das Gewicht der Tatsachen unterstützt. Wir können jedoch nicht sicher sein, dass neue Beweise einmal das heutige Wissen widerlegen.

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Dem Autor zustimmen oder widersprechen


Der Autor urteilt über die Welt, in der wir leben. Das kann falsch oder richtig sein.

Urteil - Vorurteil
  1. Erkennen Sie die Gefühle, die Sie in die "Auseinandersetzung" hineinbringen bzw. die in der Auseinandersetzung wachsen. Sonst argumentieren Sie aus den Gefühlen und nicht aus sachlichen Gründen.
  2. Sie müssen Ihre Annahmen ausdrücken, Sie müssen Ihre Vorurteile kennen. Gute Kontroversen sollten kein Streit über die Annahmen sein.
  3. Um sicher zu sein, dass mehr "Licht" und weniger "Hitze" in der Konversation liegt, sollte jeder versuchen, den Standpunkt seines Gegenübers einzunehmen.

Mögliche Gründe für "ich verstehe, stimme aber nicht zu".

  1. Der Autor ist nicht informiert.
    Dem Autor geht wichtige Information ab. Fassen Sie das fehlende Wissen zusammen, beschreiben Sie die Wichtigkeit und wo es den Unterschied in der Argumentation ausmacht.

  2. Der Autor ist falsch informiert.
    Der Autor behauptet, was nicht den Tatsachen entspricht. Der Fehler sollte herausgestellt werden, wenn es für die Argumentation wichtig ist. Um die Aussage zu unterstützen, müssen Sie die Wahrheit bzw. die größere Wahrscheinlichkeit belegen können.

  3. Der Autor zieht unlogische Schlüsse.
    Was geschlossen wird, folgt nicht wirklich aus den Annahmen oder schließt sich aus. Oder es werden aus guten Voraussetzungen schlechte Schlüsse gezogen.
    Wenn Sie nicht zeigen können, dass der Autor wenig oder falsch informiert ist oder unlogisch schließt, können Sie nicht nicht-zustimmen. Sie können nur sagen: "Ich mag den Schluss nicht." Damit aber drücken Sie nur Emotionen oder Vorurteile aus.

  4. Die Analyse ist nicht komplett.
    Der Autor hat nicht die Probleme gelöst, mit denen er startete, oder er hat keinen guten Gebrauch von seinen Unterlagen gemacht.
    Menschen sind begrenzt und so auch ihre Arbeiten.
    Dieser Punkt ist keine Basis der Nicht-Zustimmung. Er ist eine kritische Anmerkung zum Umfang des behandelten Themas.

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Zusammenfassung


Worum geht es im Buch?
  1. Sie sollten wissen, von welcher Art das Buch ist, das Sie lesen.
  2. Fassen Sie die Einheit des Buches in einem Satz zusammen. Was ist das Thema, der Hauptpunkt?
  3. Bezeichnen Sie die Hauptteile und zeigen Sie, wie sie zusammenhängen und eine Einheit bilden. Wichtig ist, ein eigenes Inhaltsverzeichnis zu konstruieren.
  4. Finden Sie die Probleme, auf die der Autor antwortet.
Den Inhalt des Buches interpretieren
  1. Finden Sie die wichtigen Wörter heraus und wie sie der Autor verwendet.
  2. Markieren Sie die bedeutendsten Sätze und finden Sie die Behauptungen, die sie enthalten.
  3. Finden und erstellen Sie die grundlegenden Argumente im Buch in der Verbindung dieser Sätze.
  4. Was sind die Lösungen der Probleme? Wo tat dies der Autor mit Erfolg, wo versagte er?
Ein Buch kritisieren als eine Kommunikation des Wissens

    A. Allgemeine intellektuelle Verhaltensregeln

  1. Beginnen Sie nicht mit der Kritik, bis Sie den Inhalt des Buches verstehen.
  2. Widersprechen Sie nicht aus Rechthaberei oder Streitsucht.
  3. Respektieren Sie den Unterschied zwischen Wissen und persönlicher Meinung, indem Sie für jedes Urteil Gründe angeben.
  4. B. Spezielle Kriterien für Punkte der Kritik

  5. Zeigen Sie, wo der Autor nicht informiert ist.
  6. Zeigen Sie, wo der Autor falsch informiert ist.
  7. Zeigen Sie, wo der Autor unlogische Schlüsse zieht.
  8. Zeigen Sie, wo die Analyse des Autors nicht vollständig ist.

Viele Leser beurteilen die Bücher danach, wie sensationell, "stark" oder wie "verführerisch" sie sind, und nicht danach, wie wahr oder klar sie sind oder wie groß ihre Kraft des Erhellens von Tatsachen ist.

Es gibt viele Bücher, die es wert sind, gelesen zu werden, aber noch mehr solche, die nur kurz inspiziert werden sollten.

"Wenn ich so viele Bücher lesen würde, wie es viele Menschen tun, wäre mein Verstand genauso behäbig wie der ihre." Thomas Hobbes.

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last modified: Tuesday, 20-Jan-2009 19:35:46 CET
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